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Paul Flora

Foto: Archiv Diogenes Verlag

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Paul Flora

Paul Flora, geboren am 29.6.1922 in Glurns im Vinschgau (Südtirol), gestorben am 15.5.2009 in Innsbruck. Nach einem sehr sporadischen Studium an der Kunstakademie München wurde Flora 1944 eingezogen und geriet kurzfristig in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Daraus entlassen, kehrte er 1947 nach Innsbruck zurück. Flora wurde 1949 Mitarbeiter der Münchener ›Neuen Zeitung‹ und 1957 politischer Karikaturist der ›Zeit‹. Er schuf über 3500 politische Karikaturen und daneben unzählige ›freie‹ Zeichnungen.

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»Der freundlichste unter den bedeutenden Künstlern der Gegenwart. Die Bilder des melancholischen Großmeisters sind nicht traurig, sondern geistreich, spöttisch, elegant.«Neue Zürcher Zeitung

»Paul Flora entwickelte sich zu einem Meisterzeichner, dessen Stil so einmalig ist, dass niemand ihn kopieren konnte. Er hat Karikaturengeschichte geschrieben.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Paul Flora, der in seinem fantastischen Werk eine kolossal zarte Welt erschuf. Hell und licht ist sein Universum, von ausgelassener Schwebelust erfüllt und zugleich ein Paradies der Schatten.«Die Zeit

»Flora wurde zur satirischen Institution. Er war ein Schwarzseher. Aber einer mit geschliffenem Schönheitssinn. Und sein Strich kann immer trotzdem lachen. Was der Mann elegant aufs Papier warf, ist menschliche Komödie. Mit Nonnen, Hexen, Raben, Harlekinen ... aber ohne Illusion.«Badische Zeitung

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