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Hugo Loetscher

Foto: Copyright © Sabine Dreher

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Hugo Loetscher

Hugo Loetscher, geboren am 22. 12. 1929 in Zürich, gestorben am 18. 8. 2009 ebendort. Seit 1965 bereiste er regelmäßig Lateinamerika, Südostasien und die USA, seit 1969 war er als freier Schriftsteller und Publizist tätig. Hugo Loetscher war Gastdozent an der Universität Fribourg, der University of South California, der City University of New York und den Universitäten München und Porto sowie Mitglied der Darmstädter Akademie für Sprache und Dichtung. 1992 wurde er mit dem Großen Schiller-Preis der Schweizerischen Schillerstiftung ausgezeichnet.

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»Es gibt die Schwärmer unter den Autoren, und es gibt die Abgebrühten; mit beiden hält man's nicht allzu lange aus. Mit Loetscher kann man's lange halten, denn er gibt sich weder Selbsttäuschungen noch Illusionen hin und ist doch keine Sekunde abgebrüht; der Verklärungsflor der Schwärmer ist keine seiner Schwächen, aber seine Neugierde und Spiellust halten noch vor, wenn aller Schwärmerflor verblüht ist.«Andreas Isenschmid

»Jenseits der Schweizer Grenzen hat es sich noch nicht weit genug herumgesprochen, dass Hugo Loetscher, der viele gescheite Romane mit melancholischem Unterton geschrieben hat, einer der witzigsten ist, die es gibt. Er kann Pointen setzen, und die haben es in sich.«FAZ Sonntagszeitung

»Ein Seilakrobat, der schwerelos über allen Genres tänzelt: Hugo Loetscher, Meister der intellektuellen Widerborstigkeit. Wer ihn nur als Schriftsteller versteht, greift zu kurz. Aber kann man ihn auf seine Reportagen festlegen? Auch als Übersetzer hat er Vorzügliches geleistet. Und als Intellektueller? Ein unermüdlicher Analytiker der politischen Verhältnisse ist dieser Selbstdenker, der schweizerischen genauso wie der weltweiten. Also ist er eine Art Universalgelehrter. Ein kühner Hai im Schweizer Goldfischteich, der schon immer vollkommen unabhängig und eigensinnig seine Bahnen zog und auch nicht vor Revieren zurückschreckte, die von anderen unberührt dalagen. Hugo Loetscher hat eine ganze Ära des schweizerischen Intellektuellenlebens mitgeprägt.«Tages-Anzeiger

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