Niklaus Meienberg, 1940–1993, lebte in Zürich und Paris. Arbeitete als Schriftsteller und als freier Journalist, u. a. für den ›Spiegel‹, den ›Stern‹, die ›Weltwoche‹, die ›WochenZeitung‹ und den ›Tages-Anzeiger‹. Verschiedene Preise, u.a. Zürcher Journalistenpreis, Max-Frisch-Preis, St. Galler Kulturpreis.
»Niklaus Meienberg war ein Meister der literarischen Reportage und der spöttischen, beißenden, sarkastischen Polemik. Wohldosierte Prankenschläge und gezielte Seitenhiebe eines Bären zwischen Spott, Ironie, Sarkasmus und tieferer Bedeutung.«Der Tagesspiegel
»Er ist weit differenzierter und intelligenter als seine Kritiker. Aber es ist auch unfair, ihn mit gehetzten und unter Druck stehenden Journalisten zu vergleichen. Denn er gehörte ja schon immer einer andern Kategorie an: der der Schriftsteller.«Die Weltwoche
»Das schwere Handwerk des Beobachters, das beherrscht dieser hier wie nur ganz wenige seiner Zunft. Meienberg erreicht eine Schärfe der Zeichnung und Charakteristik, die an Daumier, an George Grosz erinnert.«Die Zeit
»Er verkörpert den selten gewordenen Typus des unabhängigen Chronisten, der in seinem Kampf gegen Einfluß und Arroganz von Politikern und Wirtschaftlern unbeirrt die Wahrheit zu Gehör zu bringen suchte.«Frankfurter Allgemeine Zeitung