Jaroslav Hasek, geboren 1883, scheiterte als Drogist (Rauswurf), als Anarchist (mit der Liebe kam der Zwang, ein bürgerliches Leben zu führen), als Journalist (für eine Zeitschrift für Kleintierhalter erfand er kurzerhand exotische Tiere, was seine Karriere beendete) und schließlich als Kommunist (der Großen Revolution folgte die noch größere Desillusionierung). Seinen Lebensunterhalt finanzierte er mit humoristischen Kurzgeschichten – insgesamt etwa 1500. Er schrieb in Kneipen, trank, brachte die Geschichten in die Redaktionen, wurde bezahlt und trank weiter. Er starb 1923, ohne den Welterfolg seines ›Schwejk‹ zu erleben.
»Hasek ist ein Humorist des allergrößten Formats, den mit Cervantes und Rabelais zu vergleichen einer späteren Zeit nicht zu gewagt erscheinen wird.«Max Brod