Mohammed, der Stifter des Islam, wurde um 570 in Mekka als Sohn armer Eltern geboren. Um 595 heiratete er die reiche Kaufmannswitwe Chadidja, mit der er sechs Kinder hatte. Um 610 begann er, eine religiöse Berufung zu verspüren, und verkündete seine Visionen. 622 emigrierte Mohammed mit seinen Anhängern nach Medina, wo er eine islamische Gemeinde gründete. Knapp zehn Jahre später war er bereits so mächtig, dass er die alte Heimat Mekka besetzen und für seine Lehre gewinnen konnte. Als der Prophet 632 starb, war der Sieg des Islam über weite Teile Arabiens entschieden.
»Im Anfang des siebenten Jahrhunderts erschien dieser Mann, eine sonderbare Mischung alles dessen, was Nation, Stamm, Zeit und Gegend gewähren konnte, Kaufmann, Prophet, Redner, Dichter, Held und Gesetzgeber. Sein Koran ist ein sonderbares Gemisch von Dichtkunst, Beredsamkeit, Unwissenheit, Klugheit und Anmaßung.«Johann Gottfried Herder
»Der Koran zählt mit den Werken Homers, den Schriften Buddhas und den beiden Testamenten der Bibel zu den wichtigsten Büchern der Menschheit.«Wolfgang Kraus
»Als Reformator, was Mohammed ursprünglich war und sein wollte, verdient er unsere volle Anerkennung und Bewunderung. Ein Araber, welcher die Schattenseiten des damaligen Judentums und Christentums aufdeckte und nicht ohne Lebensgefahr den Polytheismus zu verdrängen und die Lehre von der Unsterblichkeit der Seele seinem Volk einzuprägen suchte, verdient den größten Männern der Geschichte an die Seite gesetzt zu werden.« Gustav Weil