Jean de Brunhoff (9.12.1899, Paris – 16.10.1937, Montana/Wallis, begraben auf dem Friedhof Père-Lachaise in Paris) passte mit seinem Konservativismus nicht in seine Zeit. Vermutlich wäre seine Familie ohne die rettende Idee seiner Frau Cécile verhungert, die als Gutenachtgeschichte für ihre Kinder einen Elefanten erfand, der vor einem Jäger aus dem Urwald in die Stadt flieht. Jean de Brunhoff spann die Geschichte weiter. Der Rest ist Geschichte.
»Jean de Brunhoffs Bilder strahlen Ungebundenheit und Charme aus, eine ursprüngliche Vorstellungskraft, die faszinierend und atemberaubend ist. Die virtuose poetische Form, das Zusammenspiel zwischen sparsamen Worten und vielen Bildern, das wir gemeinhin Bilderbuch nennen, stellt küstlerische Anforderungen, die nur wenige beherrschen. Jean de Brunhoff beherrschte sein Metier meisterhaft. Zwischen 1931 und 1937 vollendete er ein Werk, welches das Erscheinungsbild des illustrierten Buches für immer veränderte.«Maurice Sendak
»Jean de Brunhoffs Babar ist heute jedem Kind bekannt – zu Recht, denn die Geschichten rund um das freundliche Elefäntchen sind allein der Illustrationen wegen eine Freude.«Annabelle
»Die Babar-Geschichten sind Klassiker. Jean de Brunhoff kann auf unnachahmliche Weise mit ganz wenigen Strichen Stimmungen einfangen oder alltägliche Orte unverwechselbar beleben. Geniale Einfälle, Geschick, Intelligenz und Phantasie, Geduld und Zuversicht, das sind die guten Geister, mit denen Babar und seine Freunde das Leben vorbildlich für alle Kinder meistern.«Sender Freies Berlin