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Tomi Ungerer, Tomi Ungerer (Ill.)  |  Allumette  |  Hardcover Pappband, 36 Seiten | € (D) 14.90 / sFr 26.90* / € (A) 15.40

Hardcover Pappband, 36 Seiten
Erschienen in Sept. 1993
Nicht lieferbar!

ISBN 978-3-257-00568-4

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Tomi Ungerer
Allumette

Allumette lebt in einem Hinterhof, wo sich Maus und Ratte gute Nacht sagen. Sie verkauft Streichhölzer, aber die Leute haben goldene Feuerzeuge und kaufen keine Streichhölzer. Wenn Allumette jemals so reich wäre, daß sie sich ein goldenes Feuerzeug kaufen könnte, dann würde sie etwas viel Besseres anfangen...

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»Ein opulent gezeichnetes Kinderbuch, ein eigenwilliges Märchen mit starken Szenen.«Abendzeitung

»Eine Geschichte, die im Inhalt und im Erzählton erschütternd und einzigartig ist, voller Mitgefühl, aber ohne Sentimentalität, kompromißlos wie ein Märchen. In der herzlos-geschäftigen Weihnachtszeit ergeht es Allumette ähnlich wie Hans Christian Andersens Mädchen mit den Schwefelhölzchen: sie findet weder Licht noch Wärme. Allumette wird überall fortgejagt, bis sie auf der Straße zusammenbricht. Sie wünscht sich nur eines: noch so lang zu leben, bis sie weiß, wie Kuchen schmeckt. Der Wunsch erfüllt sich, unmittelbar, radikal auf handfeste Tomi-Ungerer-Art. Der wolkenschwere Mitternachtshimmel öffnet sich, und herunter stürzen Kuchen, Truthähne, ein Dreirad, eine rote Wolldecke ... Tomi Ungerers Bilder sind wie immer voller Überraschungen und neckischer, auch oft nachdenklich stimmender Einzelheiten. Allumette eignet sich für jedes Lesealter, kann aber auch dem Vorschulkind gut erzählt werden.«Badener Tagblatt

»›Allumette‹, ein Kinderbuch, an dem, wie sollte es bei Tomi Ungerer anders sein, auch Erwachsene ihre Freude haben.«Basler Nachrichten

»Das ›kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern‹ ist ein trauriges Märchen von Hans Christian Andersen, es ist dramatisch und ewig und christgläubig, das kann Tomi Ungerer nicht brauchen. Schließlich hat sich dieser Cartoonist und Dichter einen guten Namen als böser Ketzer gemacht. Sein Mädchen mit den Schwefelhölzern heißt ›Allumette‹, sie wird wie ein Straßenköter durch die große Stadt gejagt, in der die Menschen nur um Profit und Weihnachtsgeschenke besorgt sind. Allumette flüchtet, verkriecht sich, betet zum Himmel, daß sie jemand erhören möge — und so soll es geschehen: Geschenke regnen auf den Boden, bis sie elf Meter hoch liegen, Bedürftige strömen aus aller Welt zusammen, die Sensation provoziert neue Spender, die Heile-Welt-Industrie tut das Ihre: ›Gute Nachrichten reisen schnell ... Ein Wunder? Warum nicht?‹ Ein Happy-End also, und das Mädchen Allumette als Jeanne d'Arc der Industriegesellschaft. Schön, wie Tomi Ungerer eine Mischung aus Andersen, den Brüdern Grimm und Ambrose Bierce anrichtet, schnoddrig gezeichnet, grundlegend klassenkämpferisch und auf der richtigen Seite, bös und genau und hart an der Wahrheit, also genau richtig für diese Jahreszeit, ein Kinderbuch für Erwachsene und umgekehrt.«Die Weltwoche

»Diese Zeichnungen gehören wie immer zu den besten in deutschen Kinderbüchern. Ein Buch, mit dem man kleine Kinder nicht allein lassen sollte. Es fordert zum Gespräch, zu Erläuterungen heraus.«Spielen und Lernen

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