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Ingrid Noll

Foto: Copyright © Isolde Ohlbaum

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Ingrid Noll

Autorin

Ingrid Noll wurde 1935 in Shanghai geboren und studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist Mutter dreier erwachsener Kinder und vierfache Großmutter. Nachdem die Kinder das Haus verlassen hatten, begann sie Kriminalromane zu schreiben, die allesamt sofort zu Bestsellern wurden. ›Die Häupter meiner Lieben‹ wurde mit dem Glauser-Preis ausgezeichnet und, wie andere ihrer Romane, auch erfolgreich verfilmt.

»Ingrid Noll bekennt, dass sie zu ihrem puren Vergnügen schreibe. Es fließt kein Blut in ihren Geschichten. Lust- und Sexualmorde und andere Schrecklichkeiten kommen bei ihr nicht vor. Sie könne nicht einmal eine Mausefalle aufstellen, sagt sie. Doch Vorsicht: Die Mordgeschichten, wie amüsant, fast heiter, auch immer, haben Widerhaken. Denn Ingrid Noll blickt ihren Heldinnen in die verletzten, vernarbten Seelen, lässt blitzartig Abgründe erkennen, Orte, wo die dunklen Gedanken und Neurosen gedeihen. ›Ich kenne meine Personen sehr gut, ich nehme sie mit in meine Träume, und sie sitzen bei mir auf dem Sofa und trinken Tee.‹ «Die Zeit

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