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Donna Leon  |  Acqua alta  |  Roman, Taschenbuch, 384 Seiten | € (D) 10.90 / sFr 17.90* / € (A) 11.30

Roman, detebe 23118 Broschur, 384 Seiten
Erschienen in Juni 1999

ISBN 978-3-257-23118-2
(D) 10.90 / (A) 11.30
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Donna Leon
Acqua alta

Commissario Brunettis fünfter Fall
Aus dem Englischen von Monika Elwenspoek

Wie jeden Winter bedroht Hochwasser das größte Museum der Welt: Venedig. Eine Archäologin wird vor ihrer Wohnung zusammengeschlagen, ein renommierter Museumsdirektor wird ermordet. Ganz Venedig ist entsetzt. Commissario Brunetti will beide Fälle mit der ihm eigenen Hartnäckigkeit aufklären. Und bald steht das Wasser auch denjenigen bis zum Hals, die so falsch sind wie die Kunst, mit der sie handeln.

Mehr zum Inhalt

Als die amerikanische Archäologin Brett Lynch im Flur ihrer Wohnung in Venedig von zwei Männern zusammengeschlagen wird, regt sich außer Brunetti kaum jemand auf. Schließlich ist Lynch nicht nur Ausländerin, sondern, wie es heißt, auch noch Frauen mehr als Männern zugetan und mit einer Operndiva liiert. Als zwei Tage später jedoch der renommierte Museumsdirektor Dottor Semenzato ermordet aufgefunden wird, ist ganz Venedig entsetzt. Brunetti will beide Fälle mit der ihm eigenen Hartnäckigkeit aufklären – zumal die Betroffene Brett Lynch und ihre Freundin Flavia Petrelli ihm nahestehen seit jenem Abend in der Oper, der für den Dirigenten Wellauer zu seinem ›Venezianischen Finale‹ wurde. Brunetti hält das Zusammentreffen der Angriffe auf Semenzato und Brett Lynch auch nicht für zufällig, waren doch beide mit derselben Sache beschäftigt: einer gefeierten Ausstellung chinesischer Kunst. Brunettis Ermittlungen führen hinter die Kulissen, wo Kunst vor allem gewinnträchtige Ware ist. Brunetti ermittelt – und nicht nur die Spannung steigt, sondern auch der Wasserpegel. Vielleicht steht diesmal nicht nur den kleinen Leuten, sondern auch denjenigen, die so falsch sind wie die Kunst, mit der sie handeln, das Wasser bis zum Hals. ›Acqua alta‹ gibt nicht nur Einblick in die Atmosphäre Venedigs außerhalb der Reisezeit, es ist auch eine packende Geschichte über die geheimen Verbindungen zwischen hehrer Kunst und nackter Korruption.

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»Donna Leon vertraut ihrem Erfolgsrezept: Anspruchsvolle Handlung, Durchschaubarkeit der Motivationen, Sorgfalt im Detail, viel Lokalkolorit und einen sympathischen Helden, der sich bemüht, in einer prinzipiell korrupten Welt einigermaßen redlich zu bleiben.«Der Standard

»Donna Leon beweist hier wieder, daß sie wundervolle, hintersinnige Dialoge schreiben kann. Dabei hat Donna Leon ihren bewährten Mix nicht verändert: Das Flair Venedigs, eine Ansammlung von Charakteren, die allein schon deshalb liebenswert sind, weil man sie kennt, und dann die eigentliche Story, bei der man nebenbei viel Wissenswertes über ein Spezialgebiet, die Welt der Kunst, erfährt.«Hessische Allgemeine Zeitung

»Eine spannende Parabel über öffentliche Verkommenheit und private Moral. Und dazu ein wunderbares Gemisch aus Mord, Mafia, Kunstfälschung, Geld- und anderer Gier – mitreißend bis zum klatschnassen Finale.«Norddeutscher Rundfunk

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