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Georges Simenon  |  Betty  |  Roman, Taschenbuch, 176 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 15.90* / € (A) 9.20

Roman, detebe 21057 Broschur, 176 Seiten
Erschienen in Aug. 2002
Nicht lieferbar!

ISBN 978-3-257-21057-6

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Georges Simenon
Betty

Aus dem Französischen von Raymond Regh

Guy, der elegante, sportliche, reiche Sohn eines Generals, hat Betty aus Liebe geheiratet. Aber kennen will er seine Frau nicht; er will nicht wissen, was sie nachmittags treibt, er wartet auf Söhne und somit Nachfolger für die Familie Etamble. Ursprünglich sollte der Roman heißen: ›Der Alptraum‹. Und es ist die Geschichte einer Verwahrlosung, einer mörderischen Rache an einer Gesellschaft, die das Reden verlernt hat.

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»Betty, 28, verheiratet und Mutter von zwei Töchtern, führt ein Dopelleben. Sie sieht sich selbst als ›Säuferin und Nutte‹, die schmutzig sein will, ›um so zu sein wie ihr Vater‹. Als ihr Ehemann, der elegante Guy, Betty auf die Schliche kommt, empfindet sie nicht das geringste Bedauern. Simenons Psychogramm einer zerstörerischen und selbstzerstörerischen femme fatale dürfte auch die eingefleischten Maigret-Fans unter seinen Lesern begeistern.«Volltext

»Die Geschichte einer Verwahrlosung, einer mörderischen Rache an einer Gesellschaft, die das Reden verlernt hat. Ein psychologisches Meisterwerk.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»›Eine Säuferin und Nutte, ja, das bin ich.‹ Man nennt sie auch kurz Betty. Steckbrief: 28 Jahre, ohne Beruf, verheiratet, zwei kleine Töchter, zieht durch die Straßen von Paris, torkelt durch die Bistros, raucht, läuft fremden Männern nach. An jenem Abend einem Doktor, einem ehemaligen Doktor, einem Drogensüchtigen, Ausgeflippten. Er schleppt sie ins ›Trou‹, ein Nachtlokal mit Restaurant, Treffpunkt der Ausgegrenzten, Verkorksten. ›Betty‹, das ist zunächst einmal ein Roman von Simenon, ein Roman, in dem die Psyche eines ›menschlichen Tieres‹ erforscht wird, einer Ehebrecherin, die vom Familienrat in Bann getan wurde, die zur Selbstbeobachtung neigt und uns dazu treibt, uns Fragen zu stellen. Wer ist sie wirklich? Ein Luder und obendrein Alkoholikerin, eine, die mit jedem ins Bett steigt, eine nichtswürdige Mutter? Betty ist gewissermaßen das Gegenstück zu Madame Bovary.«L’Express

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