Logo Diogenes Verlag
Alfred Komarek  |  Blumen für Polt  |  Roman, Taschenbuch, 192 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 15.90* / € (A) 9.20

Roman, detebe 23295 Broschur, 192 Seiten
Erschienen in Okt. 2001

ISBN 978-3-257-23295-0
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 15.90*
* unverb. Preisempfehlung

Merken Platzhalter Okay-Icon Drucken

Alfred Komarek
Blumen für Polt

Gerade noch hat Willi – ein geistig Behinderter und Außenseiter im Weinbauerndorf – Simon Polt einen Strauß Wiesenblumen gepflückt. Wenige Stunden später wird er tot unter einem Lößabsturz aufgefunden. Und noch mehr geschieht im sonst so ruhigen Wiesbachtal: Ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet sich, mit einigen Ungereimtheiten. Eine Kindergang, die in verlassenen Kellergassen, verfallenen Preßhäusern und verwachsenen Hohlwegen ihr Unwesen treibt, hat den festen Vorsatz, ein düsteres Geheimnis nicht preiszugeben. Gendarmerie-Inspektor Polt folgt bedächtig und unbeirrbar all diesen Spuren, zum Ärger einiger aufgebrachter Bauern und erboster Eltern, zum Unmut auch der von ihm so geschätzten Lehrerin Karin Walter. Doch wie schon in ›Polt muß weinen‹ gleicht sein Verhör eher einem Plausch, den er am liebsten dort führt, wo sich die Leute wohl fühlen: in ihren Preßhäusern und Weinkellern.

StimmenAlle anzeigen

»Komarek entwirft das Panorama einer Idylle, um die man fürchten muß und die zum Fürchten ist. ›Blumen für Polt‹ – eine kriminalistische Weinlese aus dem Weinviertel, trocken, aber süffig!« Bayerischer Rundfunk

»Komareks Schilderungen von Personen, Landschaften und Vorfällen sind so greifbar und authentisch, daß der Leser sofort dem österreichischen Charme verfällt. Mit liebevoller Distanz und feiner Ironie zeichnet er seine Personen.« Focus Online

»Simon Polt erinnert in seiner Behäbigkeit, Schweigsamkeit und tiefen Menschlichkeit sehr an Friedrich Glausers Wachtmeister Studer, seine wichtigsten Waffen sind Gespür für die örtliche Mentalität und die Fähigkeit zuzuhören.«Lexikon der Kriminalliteratur

Lesezeichen / Weitersagenschliessen