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Christian Schünemann  |  Der Bruder  |  Roman, Taschenbuch, 288 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 15.90* / € (A) 9.20

Roman, detebe 23723, 288 Seiten
Erschienen im Mai 2008

ISBN 978-3-257-23723-8
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 15.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Christian Schünemann
Der Bruder

Ein Fall für den Frisör

»Unerwartet« heißt das Bild von Ilja Repin, das der Frisör in Moskau gerade noch bewundert hat, und unerwartet ist auch der Besuch eines Mannes, der kurz darauf in seinem Münchner Salon auftaucht: Jakob Zimmermann, Mitte dreißig, mittelloser Kunstmaler, behauptet, sein Halbbruder zu sein. Wer ist Jakob – ein Erbschleicher oder ein vertuschter dunkler Fleck in der Prinz’schen Familiengeschichte?

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»Unerwartet« heißt das Bild von Ilja Repin, das der Frisör in Moskau gerade noch bewundert hat, und unerwartet ist auch der Besuch eines Mannes, der kurz darauf in seinem Münchner Salon auftaucht: Jakob Zimmermann, Mitte dreißig, mittelloser Kunstmaler, behauptet, sein Halbbruder zu sein. Wer ist Jakob – ein Erbschleicher oder ein vertuschter dunkler Fleck in der Prinz’schen Familiengeschichte? Erst nach einigen Turbulenzen, die Tomas in der Familie und im Frisörsalon durchlebt, ist seine Mutter bereit, Jakob an ihrer Zürcher Weihnachtstafel zu empfangen. Und Tomas’ Freund Aljoscha will dem Bruder mit seinen Connections zur Kunstszene eine wunderbare Bescherung bereiten. Doch dann kommt alles anders, und der Frisör macht eine furchtbare Entdeckung.

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»Der Krimi ist ähnlich elegant geschrieben wie die Frisuren, die Tomas Prinz seinen Kunden verpasst. Er hat eine Handlung, die auf angenehme Weise von den üblichen Krimi-Klischees abweicht. Und er präsentiert mit dem schwulen Friseur zum zweiten Mal einen Helden, den man nicht als stereotype Figur wahrnimmt, sondern dem man aufmerksam nicht nur bei seinen unfreiwilligen Ermittlungen, sondern auch bei seiner Arbeit an den Köpfen seiner Mitmenschen über die Schulter schaut.«Westfälische Nachrichten

»Frisör Prinz ist kein Detektiv, aber er stolpert in einen Kriminalfall, überlegt und findet charmant die Lösung.«Tiroler Tageszeitung

»So verzwickt und dramaturgisch spannend sich der Fall bis zum Schluss auch entwickelt – Schünemann legt den Akzent auf die Zeichnung der Figuren und der Milieus, und diese liebevolle, detailreiche Ausstattung macht den Charme des Buches aus.«Deutschlandradio

»Selten so geschmunzelt beim Lesen eines deutschen Krimis. Der Kriminalfall tritt eher in den Hintergrund, aber wen stört's, wenn's so gekonnt erzählt ist? Ein Ermittler auf dem Weg zur Kultfigur!«Westdeutsche Allgemeine

»Unser Lieblingsfriseur durchkämmt wieder einmal die Welt des Verbrechens. Schünemann nimmt sich die Zeit, selbst die unbedeutendsten Nebenfiguren plastisch auszuarbeiten, und dazwischen gibt es immer diese Sorte von Informationen, die man zwar nicht braucht, aber gierig aufsaugt wie den Tratsch aus den Zeitschriften beim Friseur. Christian Schünemann verzichtet auf alle billigen Pointen, die sein moshammereskes Setting zweifellos hergeben würde. In Thomas Prinz hat Schünemann einen Charakter geschaffen, an dem alles interessant, aber noch nicht festgelegt ist - die beste Voraussetzung für viele Fortsetzungen.«Süddeutsche Zeitung

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