Logo Diogenes Verlag
2
Patricia Highsmith, Paul Ingendaay (Hg.)  |  Leute, die an die Tür klopfen  |  Roman, Hardcover Leinen, 528 Seiten | € (D) 22.90 / sFr 40.90* / € (A) 23.60

Roman, Hardcover Leinen, 528 Seiten
Erschienen in Dez. 2006

ISBN 978-3-257-06419-3
(D) 22.90 / (A) 23.60
sFr 40.90*
* unverb. Preisempfehlung

Merken Platzhalter Okay-Icon Drucken

Patricia Highsmith
Leute, die an die Tür klopfen

Aus dem Englischen von Manfred Allié
Herausgegeben von Paul Ingendaay

Als seine Gebete erhört werden und sein jüngerer Sohn eine schwere Krankheit übersteht, wird Versicherungsagent Alderman plötzlich ›erleuchtet‹ und tritt einer christlichen Sekte bei. Er beginnt, die Familie mit Moralpredigten, Kirchenbesuchen und Gebeten zu quälen. Als die Freundin seines siebzehnjährigen Sohnes Arthur schwanger wird, kommt es zur Konfrontation.

Mehr zum Inhalt

Arthur, 17, lebt mit seinem Bruder bei seinen Eltern unweit von Philadelphia. Er liebt Maggie, die von ihm ein Kind erwartet. Sie möchte das Kind abtreiben, da beide nicht wissen, wie sie das Kind ernähren sollen. Der Vater gehört einer Sekte an, und er und andere Sektenmitglieder verlangen von Arthur, dass er Maggie von ihrem Entschluss abbringt. Als Arthur sich weigert, wirft ihn der Vater aus dem Haus; als der Vater sich jedoch selbst verliebt und seinen Prinzipien nicht treu bleibt, kommt es zur Katastrophe.

StimmenAlle anzeigen

»Dieser Roman – von vielen Kritikern als Auseinandersetzung mit dem Amerika Ronald Reagans empfunden – beweist eines: wie mitreißend ein Thriller sein kann, der ohne äußere Gewalttätigkeit auskommt; die Gewalt, die Menschen einander antun, wird auf diese Weise noch greller ins Licht gerückt.«Titel

»Patricia Highsmith ist und bleibt die Königin psychologisch vertrackter, tiefschwarzer Thriller. Dieser Roman, 1983 entstanden, liest sich wie ein Porträt des christlich-fundamentalistischen Backlash der USA unter George W. Bush.«Österreich

»Highsmith liefert eine mitreißende Auseinandersetzung mit psychischer und physischer Gewalt und analysiert gleichzeitig den amerikanischen Fundamentalismus der achtziger Jahre. « DeutschlandRadio Kultur

Lesezeichen / Weitersagenschliessen