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Slawomir Mrozek

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Slawomir Mrozek

Autor

Slawomir Mrozek wurde 1930 in Borzecin bei Krakau geboren. 1957 erschien sein erstes Buch ›Der Elefant‹. ›Tango‹ und andere seiner Theaterstücke erlangten Weltruhm. 1968 beantragte Mrozek in Paris politisches Asyl. Nach langen Jahren in Mexiko lebt er heute in Nizza.

»Slawomir Mrozek bedeutet die konsequente Fortentwicklung der mit Gombrowicz begonnenen Tendenz. Der tragische Hintergrund der Geschichte bietet groteske Angriffsflächen. Da das Bild in einem normalen Kristallglasspiegel, weil täglich gesehen und gut gewohnt, nicht mehr die Fähigkeit besitzt, uns anzusprechen, geschweige anzuhalten, hat sich der Intellekt den Spiegel so zurechtgeschliffen, daß er jetzt Zerrbilder zeigt, die uns erschrecken, aber deshalb auch nicht leicht vergessen werden können und also wirksam bleiben. Die Originalität Mrozeks liegt in der Mischung aus Spott und Mitleid, die seinen Werken den eigenen, konstruktiven Akzent verleiht. Mrozek dämonisiert die inhaltlos gewordene Konvention, auch die ›Errungenschaft des Fortschritts‹, und mißtraut sowohl der reinen Ratio als auch dem reinen Gefühl. Seine Marionetten handeln ohne Charakter – und verkörpern damit eine Methode. Die verrückten Ebenen sollen das hintergründige Fatale sichtbar machen. Mrozeks Komik will die Imitation mit Hilfe der Imitation kompromittieren.«Karl Dedecius

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Chaval

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Chaval

Illustrator

Chaval wurde 1915 in Bordeaux geboren und hieß eigentlich Yvan Francis LeLouarn. Er besuchte die Kunstakademie in Bordeaux und die Ecole des Beaux Arts in Paris. Seit 1946 arbeitete er für ›Paris Match‹, ›Le Figaro‹, ›Le Rire‹ und ›Punch‹. Er illustrierte Swift, Kästner, Queneau und veröffentlichte viele Bücher. 1950 erhielt er den ›Prix Carrizey‹ und 1953 die ›Coupe Internationale du Meilleur Dessinateur‹. Chaval stellte in Japan, den USA und in Paris aus. Er starb 1968 in Paris.

»Er hat den andern Großen des französischen Humors eines voraus: er vermochte über den Anlaß hinaus Symbole zu schaffen. Es gibt Zeichnungen von ihm, deren Betrachtung zu Meditationen anregt. Sie scheinen ganze Bücher voll tiefgründiger Auseinandersetzungen mit der Malaise des Lebens zu ersetzen.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

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