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 Erasmus von Rotterdam  |  Das Lob der Narrheit  |  Taschenbuch, 224 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 17.90* / € (A) 10.20

detebe 21495 Broschur, 224 Seiten
Erschienen in Juli 1997

ISBN 978-3-257-21495-6
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Erasmus von Rotterdam
Das Lob der Narrheit

Aus dem Lateinischen von anonym

›Das Lob der Narrheit‹ gilt als Meisterwerk zeitlosen Humors und feiner Ironie. Erasmus, der das Buch seinem Freund Thomas Morus widmete, zielt darin mit bitteren Pfeilen auf die Mächtigen dieser Erde, hinter der Maske der Narrheit. Ein Glanzstück der Renaissancerhetorik – zeitlos aktuell.

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»Der vielwissende Gelehrte, der scharfe Zeitkritiker, der satirische Spötter: in keinem seiner Werke kennt und erkennt man Erasmus sosehr als Meister wie in diesem seinem berühmtesten.«Stefan Zweig

»Unvergleichlicher Glücksfall im Leben eines Künstlers, wenn er die thematische Kunstform findet, in der er die Summe seiner Begabungen harmonisch zusammenschließen kann. Das ist Erasmus dank einem blendenden und vollkommen erfüllten Einfall in seinem ›Lob der Narrheit‹ gelungen; hier finden sich der vielwissende Gelehrte, der scharfe Zeitkritiker, der satirische Spötter in ihm brüderlich zusammen und in keinem seiner Werke kennt und erkennt man Erasmus sosehr als Meister wie in diesem seinem berühmtesten.«Stefan Zweig

»In ihren Ausführungen – Erasmus, ›ein Psychologe von Buntheit und Subtilitiät‹ (Egon Friedell), läßt die Torheit ihr eigenes Lob verkünden – zeigt die Torheit, wie sie immer und überall, in Kindheit und Alter, in Liebe, Ehe und Freundschaft, in Politik und Krieg, in Literatur und Wissenschaft über die Menschen herrscht. Sie erinnert – zwischen Wahnsinn und einfacher Torheit macht Erasmus keinen Unterschied – an die Raserei der Apostel, an die Raserei der Liebenden bei Platon und fragt, ob nicht sie es sei, durch die der Menschengeist erst alle Fesseln abwirft und sich zu reiner Freiheit erhebt.«Kindlers Literatur Lexikon

»Heutzutage, da ein atomarer Völkermord und -selbstmord die gesamte Menschheit und die gesamte von Menschen hervorgebrachte Kultur mit all ihren Werten und Errungenschaften zerstören könnte ist des Erasmus Friedensliebe aktueller denn je. Sein Realitätssin, die Klugheit, mit der er zeitgenössische Herrschafts- und Machtstrukturen durchschaute, die Zähigkeit, mit der er Intellekt und Phantasie subversiv ins Spiel brachte, um Frieden, Toleranz, die Unversehrtheit der Individuen und Mitmenschlichkeit trotz aller Widerstände vielleicht doch zu ermöglichen, die List, mit der er sich seine individuelle Freiheit zu wahren wußte, seine Abneigung gegen jeden Dogmatismus, der abgründige Humor, mit dem er jeden angeblich privilegierten Zugang zur Wahrheit ad absurdum führte, sind auch heute noch nachahmenswert.«Neue Zürcher Zeitung

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