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Anton Cechov  |  Der Kirschgarten  |  Stück, Taschenbuch, 128 Seiten | € (D) 7.90 / sFr 13.90* / € (A) 8.20

Stück, detebe 20083, 128 Seiten
Erschienen im Dez. 1999

ISBN 978-3-257-20083-6
(D) 7.90 / (A) 8.20
sFr 13.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Anton Cechov
Der Kirschgarten

Komödie in vier Akten
Aus dem Russischen von Peter Urban

Die verwitwete Ljubov Andreevna Ranevskaja kehrt nach langem Aufenthalt in Frankreich auf ihr russisches Gut zurück, das von einem riesigen Kirschgarten umgeben ist. Sie ist von der Schönheit der Kirschblüte und von Kindheitserinnerungen überwältigt. Doch das Gut ist tief verschuldet, und die Zwangsversteigerung steht bevor...

Mehr zum Inhalt

»Ein Gut wird versteigert, ein Kirschgarten, wegen seiner Schönheit und Größe so berühmt, dass er ins Konversationslexikon Eingang gefunden hat, kommt erst unter den Hammer, dann unter die Axt. Er wird abgeholzt, das Land für Ferienhäuser parzelliert. Das ist das Thema von Anton Cechovs letztem Stück, dem ›Kirschgarten‹ von 1904, und seit Stanislawski es am Moskauer Künstlertheater uraufführte, wird auch darüber gestritten, ob man über das Stück weinen oder lachen soll oder ob, wenn beides, mehr lachen oder mehr weinen. Um sich für eine Aufführung des ›Kirschgartens‹ zu entscheiden (der ohnehin eines der schönsten, komplexesten Stücke des Welttheaters ist), hat man also auch das Argument der Zeitstimmung, das sich schon an den ökologischen Titel klammern ließe. Anton Cechov: der genaueste Seelenarzt seiner russischen Zeitgenossen, der scharfsichtigste Landvermesser der zaristischen Gesellschaft.«

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»Cechovs Meisterwerk. Obgleich es mit großer Genauigkeit die russische Seele widerspiegelt, findet es Widerhall in allen Seelen der Menschheit. Auf allen Ebenen. Es ist essentielles Theater.«Jean Louis Barrault

»Der ›Kirschgarten‹ ist voller Überraschungseffekte, voller Ereignisse, Einfälle, Atmosphären, sich wandelnder Charaktere. Es ist eine unendlich erregende menschliche Geschichte, ein faszinierendes menschliches Abenteuer.«Giorgio Strehler

»Cechov, das ist für mich der größte Geist der ganzen Weltliteratur.«Andrzej Szczypiorski

»An die Schreibweise ›Anton P. Cechov‹ werden wir uns gewöhnen müssen. Sie markiert einen langen Weg von Tschechoff, dem Dichter des ›Lächelns unter Tränen‹, der ›Schwermut‹, der ›Schwäche‹ und der ›Hoffnungslosigkeit‹, zu Cechov, dem ›modernsten Dramatiker der Gegenwart‹ (S. Dhomme).«Neue Zürcher Zeitung

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