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Herman Melville  |  Billy Budd  |  Novelle, Taschenbuch, 96 Seiten | € (D) 6.90 / sFr 11.90* / € (A) 7.10

Novelle, detebe 20787, 96 Seiten
Erschienen im Nov. 2006

ISBN 978-3-257-20787-3
(D) 6.90 / (A) 7.10
sFr 11.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Herman Melville
Billy Budd

Aus dem Englischen von Richard Moering

Billy Budd ist ein junger Mann, der zur Zeit der Nore-Meuterei, 1797, in der British Royal Navy dient. Im Affekt erschlägt er einen Kumpanen und wird zum Tod verurteilt. Der Richterspruch droht eine jener Meutereien auszulösen, der er gerade hatte vorbeugen sollen. Es ist der Verurteilte selbst, der die Mannschaft beschwichtigt. Seine letzten Worte lauten: ›Gott segne Kapitän Vere.‹

Mehr zum Inhalt

»Der zum Dienst in die britische Kriegsmarine gepresste Matrose Billy Budd, ein kindliches Gemüt im Körper eines Heroen, wird zum Opfer einer Intrige. Vom Waffenmeister seines Schiffs in Anwesenheit des Kapitäns fälschlicherweise der Verschwörung bezichtigt, erschlägt Billy seinen Gegenspieler, der ihn mit unversöhnlichem Hass verfolgt hat, und soll dafür nach einem eiligen Kriegsgerichtsverfahren gehenkt werden. Das unbarmherzige Urteil gegen Billy droht einen Aufstand auszulösen, doch ausgerechnet der Todeskandidat stößt im letzten Augenblick seines Lebens den Ruf ›Gott segne Kapitän Vere!‹ aus. Ein metaphysisches Drama von alttestamentlicher Strenge und Symbolik. Die Schiffsplanken werden zur Bühne eines Kampfes zwischen Unschuld und Schuld.«

StimmenAlle anzeigen

»›Billy Budd‹ ist eine abseitige, unirdische Episode, aber es ist als Lied nicht ohne Worte; man sollte es um seiner Schönheit willen lesen, aber auch als Einübung in schwierigere Werke.«E. M. Forster

»Die Apokalypse unserer Zivilisation.«D. H. Lawrence

»›Billy Budd‹ ist das Kronjuwel seines Werkes.«Eugenio Montale

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