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Jane Austen  |  Emma  |  Roman, Taschenbuch, 560 Seiten | € (D) 11.90 / sFr 21.90* / € (A) 12.30

Roman, detebe 21903 Broschur, 560 Seiten
Erschienen in 1991

ISBN 978-3-257-21903-6
(D) 11.90 / (A) 12.30
sFr 21.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Jane Austen
Emma

Aus dem Englischen von Horst Höckendorf

Emma Woodhouse ist gutherzig, kapriziös, verwöhnt, auch ein wenig arrogant, aber bei allen Mängeln sympathisch, meint sie in ihrer Umgebung Vorsehung spielen zu müssen und versucht, wie es ihr die Phantasie gerade eingibt, ihre männlichen und weiblichen Bekannten miteinander zu verheiraten. Das geht natürlich ständig schief, und es gelingt ihr auf diese Weise, das stille, eintönige Highbury gründlich durcheinanderzuwirbeln. Schließlich kommt auch sie, die nie heiraten wollte, zu Vernunft und Ehemann.

Mehr zum Inhalt

Leicht schockiert waren die vornehmen Leserinnen zu Beginn des 19. Jahrhunderts, als ihnen Jane Austen ihre Heldinnen vorstellte, die nicht ständig in Tränen ausbrachen oder in Ohnmacht fielen und die nicht von überirdischer Vollkommenheit waren. Hier wurden Frauen unerhört realistisch geschildert, voller Schwächen, die ihnen jedoch eine liebenswerte Natürlichkeit verliehen. Eine aus dem Reigen dieser Frauengestalten ist Emma Woodhouse. Gutherzig, kapriziös, verwöhnt, auch ein wenig arrogant, aber bei allen Mängeln sympathisch, meint sie in ihrer Umgebung Vorsehung spielen zu müssen, und versucht, wie es ihr die Phantasie gerade eingibt, ihre männlichen und weiblichen Bekannten miteinander zu verheiraten. Das geht natürlich ständig schief, und es gelingt ihr auf diese Weise, das stille, eintönige Highbury gründlich durcheinanderzuwirbeln. Schließlich kommt auch sie, die nie heiraten wollte, zu Vernunft und Ehemann.

StimmenAlle anzeigen

»Es gibt keine Bessere als Jane Austen.«Donna Leon

»Als schöpferische Realistin, die ihren Gestalten die Substanz und die Last des wirklichen Lebens verleiht, ist Jane Austen von keinem lebenden oder toten Autor je überboten worden.«John Cowper Powys

»Jane Austen ist eine meiner liebsten Autorinnen.«Emma Thompson

»Die brillanteste Satirikerin des frühen 19. Jahrhunderts.«Der Spiegel

»Jane Austens Bücher sind durchsetzt mit Witz, Ironie und feiner Gesellschaftskritik. Sentimentalität ist ihr fern. Denn Jane Austens Motivation, zur Feder zu greifen, war auch die Frustration über die herrschenden gesellschaftlichen Zustände im England des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Die unanständige Eitelkeit der Reichen und die Herabsetzung der Armen sind ein stets wiederkehrendes Thema.«SonntagsZeitung

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