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John Donne  |  Alchimie der Liebe  |  Gedicht, Taschenbuch, 176 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 17.90* / € (A) 10.20

Gedicht, detebe 23436, 176 Seiten
Erschienen im Sept. 2004

ISBN 978-3-257-23436-7
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

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John Donne
Alchimie der Liebe

Gedichte. Zweisprachig
Aus dem Englischen von Werner von Koppenfels

John Donne (1572-1631), berühmtester metaphysical poet und Leitstern der englischen Moderne, gehört zu den großen Liebesdichtern der Weltliteratur. Seine spannungsvolle Perspektive des Eros, zwischen Ekstase und Ernüchterung, Frivolität und Heiligkeit, findet nur bei dem Zeitgenossen Shakespeare ihresgleichen. Donnes ›Alchimie der Liebe‹ bedeutet Verwandlung des Daseins durch Emotionen, Bilder und Worte, die uns über fast vierhundert Jahre unverbraucht erreichen. Goldmacherkunst und Scharlatanerie der Liebe hat er mit einer Genauigkeit festgehalten, die Sprachwitz und metaphorischen Überschwang in ihren Dienst stellt. Er macht sich zum Fürsprecher des sich erweiternden Universums zu Beginn des anbrechenden mathematisch- naturwissenschaftlichen Zeitalters. Donne ist ein unübertroffener Meister des Sonetts, des Tagesliedes, der Elegie und anderer Formen. Werner von Koppenfels’ Übertragungen vermitteln die Lebendigkeit und den Witz dieser Dichtung in großartiger Weise. Im Nachwort skizziert Werner von Koppenfels Donnes Biographie und zeigt den philosophisch-geistigen Hintergrund, vor dem diese epochale Dichtung entstanden ist.

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»Was Donnes Gedichte so neu macht und bis heute so unverbraucht ›realistisch‹ erscheinen läßt, ist ihre Dialektik von Leidenschaft und Reflexion, sinnlicher Unmittelbarkeit und intellektueller Analyse, die eingelassen wird in kühnen, unkonventionellen Bildern und Vergleichen.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Neu und bis heute unverbraucht.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»John Donne ist es wert, daß ein breiteres deutschsprachiges Publikum ihn endlich entdeckt. Allein schon der Formen- und Klangreichtum seiner Gedichte macht in einer diesbezüglich achtloseren Zeit großes Vergnügen. Und erst die emotionalen Wechselbäder, die er in wenigen Zeilen anrichtet! Als Liebeslyriker ist er gefühlvoll und ruppig, bodenständig und abgehoben, derb und geistreich, zärtlich und obszön. Liebeskunst und erst recht große Liebesdichtung ist nie bloßer Herzenserguß, sondern immer auch Überredungskunst gewesen, übermütig und raffiniert im Spiel mit Gegenwart und Tradition. Donnes Liebeslieder haben darum trotz des Abstands von bald 400 Jahren bis heute nichts von ihrer Frische, ihrem intellektuellen Glanz und ihrer Frechheit eingebüßt.«Die Weltwoche

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