Guarnaccias elfter Fall
Guarnaccias neunter Fall
Guarnaccias dreizehnter Fall
Guarnaccias zwölfter Fall
Guarnaccias siebter Fall
Guarnaccias sechster Fall
Guarnaccias erster Fall
Guarnaccias zweiter Fall
Guarnaccias dritter Fall
Guarnaccias vierter Fall
Guarnaccias achter Fall
Guarnaccias fünfter Fall
Guarnaccias zehnter Fall
Guarnaccias vierzehnter Fall
Drei Variationen über ein Thema
Von Franz von Assisi bis Therese von Lisieux
Von Bernhard von Clairvaux bis Teresa von Avila
Gesammelte Geschichten
in 15 Bildern
Auf der Insel Mortes-Frontières hält der alte Kapitän Loncours die junge Hazel gefangen. Als sie erkrankt, reist Krankenschwester Françoise vom Festland an, um sie zu pflegen. Sie ist die einzige Person, die Zutritt zu Hazels Zimmer bekommt. Denn der Alte scheint ein furchtbares Geheimnis zu hüten. Warum zum Beispiel gibt es im ganzen Haus keinen Spiegel? Ein phantastischer philosophischer Thriller über Freundschaft, Liebe und deren Grenzen.
Man schreibt das Jahr 1923. Ein alter Mann und eine junge Frau leben auf einer Insel in totaler Abgeschiedenheit. Fünf Jahre zuvor hat der alte Kapitän das Mädchen nach einer Bombardierung aus den Trümmern gerettet. Seither ist sie in seiner Obhut – und in seiner Gewalt. Als die junge Frau von einem Fieber befallen wird, bestellt der Alte eine Krankenschwester auf die Insel. Sie soll die Kranke pflegen, unter der Bedingung, daß sie ihr nichts über ihren wahren Zustand verrät. Andernfalls müsse sie sterben. Die Krankenschwester gehorcht dem Alten. Doch wird sie auch zur Komplizin des Mädchens. Es beginnt ein Intrigenspiel, das um so raffinierter ist, als man nicht unterscheiden kann zwischen Gewalt und Liebe, Betrug und Wahrheit, Illusion und Wirklichkeit. Ein phantastischer philosophischer Thriller.
»Es ist die Geschichte von Narcissos und Echo, Amor und Psyche, und ein bisschen auch ›Die Schöne und das Biest‹, das kommt ganz auf die Lesart an, und deren sind viele denkbar in einem kurzen Roman über die Trugbilder des Schönen, der so vielschichtig ist wie ein kostbarer alter Spiegel und so blendend geschrieben wie alle Bücher der Nothomb. Eine umwerfende kleine Unverschämtheit ist dieses Buch.«Deutschlandradio
»Amélie Nothomb gelingt es, die Facetten der Handlung zu einem spannungsreichen Vexierspiel zusammenzufügen: Liebe, Verbrechen, Illusion, Wirklichkeit, Täter, Opfer, Besessenheit, Abhängigkeit.«Deutsche Welle Buchtip
»Alte Motive werden listig zu einer sich immer wieder jäh drehenden Parabel entwickelt. Fährten in den tieferen Ebenen des Textes entführen zum Zauberberg und in die Kartause von Parma, zum Grafen von Monte Christo. Gut und Böse verwischen in irgendeinem Jenseits. Liebe geht leise in Haß über. Und umgekehrt. Aber keine Angst: Das Buch fasziniert durch seine Leichtigkeit. Es kommt als packender Schmöker daher und kreist um die Frage, wann zwei Menschen sich wirklich erkennen. Nothomb beantwortet diese und andere Fragen, ohne sie gestellt zu haben: mit ihrer wunderbar doppelbödigen Geschichte. Und die ist gnadenloser, als ihr simpler Ton glauben macht.«Dresdener Neueste Nachrichten