Guarnaccias elfter Fall
Guarnaccias neunter Fall
Guarnaccias dreizehnter Fall
Guarnaccias zwölfter Fall
Guarnaccias siebter Fall
Guarnaccias sechster Fall
Guarnaccias erster Fall
Guarnaccias zweiter Fall
Guarnaccias dritter Fall
Guarnaccias vierter Fall
Guarnaccias achter Fall
Guarnaccias fünfter Fall
Guarnaccias zehnter Fall
Guarnaccias vierzehnter Fall
Drei Variationen über ein Thema
Von Franz von Assisi bis Therese von Lisieux
Von Bernhard von Clairvaux bis Teresa von Avila
Gesammelte Geschichten
in 15 Bildern
Am Anfang war das Nichts. Ein Lebewesen, das sich nicht rührte, nicht schrie. Bis die Großmutter weiße Schokolade aus Belgien brachte. Da wurde das Wesen zum Menschen. Zum Kleinkind im japanischen Garten Eden. Doch mit drei Jahren wird es aus dem Paradies vertrieben – von drei Karpfen.
So hartnäckig und unverdrossen, so selbstsicher und doch ehrerbietig, wie sie sich in ›Mit Staunen und Zittern‹ in der japanischen Bürowelt bewegte, verhielt sich Amélie schon als Kind in ihrer Geburtsstadt Kobe. Bis sie zweieinhalb Jahre alt ist, empfindet sich Amélie als Röhre – als Speiseröhre, die sich füllt und wieder leert. Doch dann reist ihre Großmutter aus Belgien an und bringt ihr weiße Schokolade. Die ist süß. Die ist gut. Von nun an gibt es Werte. Und einen Sinn. Amélie ist mit einem Schlag aufgewacht. Kapriziös und neugierig macht sie sich auf die Erkundung der Welt, die sie umgibt, entdeckt dabei die Sprache, die Natur, die menschlichen Leidenschaften und die Geschichten, die sie von ihrer japanischen Kinderfrau erzählt bekommt. Sie läßt sich vergöttern – bis der Tag ihres dritten Geburtstags kommt, der Tag der Vertreibung aus dem Paradies.
»Nothombs neuer Roman ist ein Plädoyer für ein wildes, ungestümes Leben, hinreißend frech geschrieben und dabei von großer Aufrichtigkeit. Tatsächlich ein kleines philosophisches Werk.«Nürnberger Nachrichten
»Wunderbar absurd, selbstironisch und punktgenau erzählt. Ein durch und durch komisches und nicht minder ernsthaftes Buch.«Frankfurter Rundschau Magazin
»Amélie Nothomb scheint mir wie eine Björk der Literatur. Sie ist handwerklich natürlich hervorragend und hat eine alles sprengende Phantasie. Die preisgekrönte Popdiva der Literatur.«ORF
»Wunderbar beschreibt Nothomb den naiven Größenwahn des kleinen Mädchens, den festen Glauben an ihr osmotisches Welten-Ich.«Süddeutsche Zeitung