Guarnaccias elfter Fall
Guarnaccias neunter Fall
Guarnaccias dreizehnter Fall
Guarnaccias zwölfter Fall
Guarnaccias siebter Fall
Guarnaccias sechster Fall
Guarnaccias erster Fall
Guarnaccias zweiter Fall
Guarnaccias dritter Fall
Guarnaccias vierter Fall
Guarnaccias achter Fall
Guarnaccias fünfter Fall
Guarnaccias zehnter Fall
Guarnaccias vierzehnter Fall
Drei Variationen über ein Thema
Von Franz von Assisi bis Therese von Lisieux
Von Bernhard von Clairvaux bis Teresa von Avila
Gesammelte Geschichten
in 15 Bildern
Wenn das Böse so fein hergerichtet ist, daß es für niemanden mehr als solches erkenntlich ist, sondern gepflegt und anständig daherkommt, dann erst wird es richtig gefährlich.
Ein wildfremder, aufdringlicher Typ spricht den Geschäftsmann Jérôme Angust in der Wartehalle eines Flughafens an. Jérôme möchte ihn abschütteln, zunächst höflich, dann immer deutlicher – er wird sogar richtig boshaft –, doch der andere, der sich als Textor Texel vorstellt, gibt nicht auf. Er will ihm sein Leben erzählen, das Leben eines Menschen, der aufgrund seiner Hässlichkeit von Kindheit an ausgeschlossen wurde. Und Jérôme Angust muss zuhören, ob er will oder nicht. Tatsächlich ist die Lebensgeschichte von Textor Texel auch für Jérôme interessant. Jérôme hat nämlich etwas mit Textor gemeinsam: Beide haben Dreck am Stecken. Der eine – Textor – brüstet sich damit, der andere – Jérôme – möchte es mit aller Gewalt vertuschen. ›Kosmetik des Bösen‹ ist ein Wortgefecht, ein Feuerwerk böser Dialoge, wie es nur aus der Feder von Amélie Nothomb stammen kann.
»In wörtliche Rede aus kurzen, prägnanten Sätzen verpackt, steigert sich das anfangs witzige Wortgefecht zu einem rasanten Schlagabtausch. Mit ›Kosmetik des Bösen‹ ist Amélie Nothomb ein weiterer Geniestreich gelungen.«Kölner
»Fabelhaft! Hier ist sie wieder, die grauenvolle Welt der Amélie Nothomb. Schwindelerregend abgründige Dialoge, makaber witzig erzählt, in einer bis zur Präzision geschliffenen Sprache: ›Kosmetik des Bösen‹ gibt ungeschminkt den Blick frei auf die Untiefen der menschlichen Seele. Die Prosa des jungen belgischen Literaturstars folgt einer infernalen Logik.«Die Welt
»Mit grimmigen Pointen und überraschenden Volten.«Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Showdowns zu verraten gehört sich nicht. Zumal in ›Kosmetik des Bösen‹ die Wendung auf der letzten Seite eintritt, der kafkaesken Geschichte ihr reales Gesicht gibt - und die Autorin als ausgeklügelte Dramaturgin entlarvt.«Rheinische Post