Coelho, Paulo
De Carlo, Andrea
Ein Lesebuch herausgeben von Irene Brauer und Friedrich Dönhoff
Dönhoff, Marion Gräfin
Durlacher, Jessica
und andere Meistererzählungen
Faulkner, William
Francis, Dick & Francis, Felix
Goscinny, René
Grünberg, Arnon
Hartmann, Lukas
Mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann
Hauptmann, Tatjana & Kafka, Franz
Irving, John
July, Miranda
Kurkow, Andrej
Commissario Brunettis zwanzigster Fall
Leon, Donna
Vorwort von Donna Leon
Leon, Donna & Sepeda, Toni
Eine Art Biographie
Loriot
Nothomb, Amélie
Von der Liebe, vom Sterben, vom Tod und von der Trauer darüber, den geliebten Menschen verloren zu haben
Schneider, Hansjörg
Schneider, Hansjörg
Thoreau, Henry David
Thoreau, Henry David
Der vierte Fall für Bruno, Chef de police
Walker, Martin
Yoshimoto, Banana
Das Leben des achtjährigen Yves wird in einer einzigen Sekunde brutal entzweigerissen, in ein Vorher und Nachher. Die Psychologin Eliane Hess, die ihm über den Verlust der Eltern hinwegzuhelfen versucht, ist gleichzeitig erschüttert und fasziniert von dem traumatisierten Jungen. Sein Schicksal geht ihr nahe – es leuchtet hinein in ihre eigene Vergangenheit. Nach der Begegnung mit Yves kann auch Elianes Leben und das ihrer beiden Töchter nicht mehr dasselbe sein. Ein berührender Roman über Geborgenheit und Verlust; über die Familienbande, die wir nicht lösen können, und diejenigen, die wir selbst knüpfen.
11. August 1999, totale Sonnenfinsternis. Eine fünfköpfige Familie fährt wie Tausende andere ins Elsass, wo das Naturschauspiel besonders gut zu sehen ist. Doch nur Yves, der jüngste Sohn, kehrt lebend von diesem Ausflug zurück. In der Nacht wird Eliane Hess, Psychologin und alleinerziehende Mutter, ins Krankenhaus gerufen: Der achtjährige Yves, wie durch ein Wunder unverletzt, steht unter Schock. In nervöser Hast erzählt er und erzählt – nur vom Wesentlichen nicht. Was hat er vom Unfall mitbekommen? Ist sein Vater mit Absicht in die Tunnelwand gerast? Stück für Stück setzt sich für Eliane das Bild einer Familie zusammen, die mit offenen Augen auf die Katastrophe zusteuerte. Und immer schwieriger wird es für sie, professionelle Distanz zu wahren. Yves’ Schicksal erschüttert und fasziniert sie – ähnlich wie seit ihrer Jugend der Isenheimer Altar, von dem es heißt, dass auf seiner ersten Tafel eine Sonnenfinsternis dargestellt ist. Als zwischen den Verwandten des Jungen ein Tauziehen um Yves’ Zukunft beginnt, trifft Eliane eine unorthodoxe Entscheidung, die ihr eigenes Leben und das ihrer beiden Töchter aus der Bahn wirft.
»Ein leiser, eindrücklicher Psychothriller. Raffiniert entwickelt Hartmann in präzisen Sätzen die Zerissenheit der Psychologin Eliane zwischen Profession und Gefühl.«20Minuten
»Ein großartiger, dichter Roman über Liebe und Verlust.«annabelle
»Ein Thriller mit außergewöhnlicher psychologischer Tiefenschärfe. Feinfühlig, präzise und mit der Zurückhaltung eines psychologischen Gutachtens sondiert der Roman ein düster verschattetes Umfeld.«St. Galler Tagblatt
»Die unheimliche Zwangsläufigkeit, mit der die Schicksale seiner Figuren vorgegeben scheinen, stellt Hartmann mit der unspektakulären Virtuosität des Könners dar.«Frankfurter Allgemeine Zeitung