Coelho, Paulo
De Carlo, Andrea
Ein Lesebuch herausgeben von Irene Brauer und Friedrich Dönhoff
Dönhoff, Marion Gräfin
Durlacher, Jessica
und andere Meistererzählungen
Faulkner, William
Francis, Dick & Francis, Felix
Goscinny, René
Grünberg, Arnon
Hartmann, Lukas
Mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann
Hauptmann, Tatjana & Kafka, Franz
Irving, John
July, Miranda
Kurkow, Andrej
Commissario Brunettis zwanzigster Fall
Leon, Donna
Vorwort von Donna Leon
Leon, Donna & Sepeda, Toni
Eine Art Biographie
Loriot
Nothomb, Amélie
Von der Liebe, vom Sterben, vom Tod und von der Trauer darüber, den geliebten Menschen verloren zu haben
Schneider, Hansjörg
Schneider, Hansjörg
Thoreau, Henry David
Thoreau, Henry David
Der vierte Fall für Bruno, Chef de police
Walker, Martin
Yoshimoto, Banana
Major Anthonys Frau wünscht sich ein Kind, aber es klappt nicht. Ließe sich beim Kampf gegen die Guerilleros nicht ein Kind beschaffen? In einem gottverlassenen Ort irgendwo in Südamerika macht Major Anthony seiner Frau das Mädchen Lina zum Geschenk. Doch Liebe auf Kommando, so funktioniert das nicht.
Major Anthony droht den Krieg zu Hause zu verlieren: Seine Frau wünscht sich ein Kind, aber es klappt nicht. Vor der Tür sieht es nicht besser aus, das südamerikanische Land droht im Chaos zu versinken. Doch winkt Anthony unverhofftes Glück: Bei einem Einsatz gegen Aufständische findet er das Mädchen Lina – und schenkt es seiner Frau ... In seinem großen Südamerika-Roman entführt uns Arnon Grünberg in eine gottverlassene Provinzstadt und in Berge, wo die Menschen ebenso lehmfarben sind wie die Hütten um sie herum. Da ist ein Major, dem seine Menschlichkeit zum Verhängnis wird, ein Anführer, für den die Revolution sein privates Kunstwerk ist, und nicht zuletzt ein zehnjähriges Mädchen, das sich durchschlägt. ›Mitgenommen‹ ist ein Buch über Liebe, Kampf, Kindersegen und Freiheit – und die Abgründe, die sich dahinter auftun. Südamerika à la Grünberg: zwischen Opulenz, Absurdität und messerscharfer Analyse.
»Der Roman erzählt über viele hundert Seiten fulminant, was Menschen aushalten können.«Spiegel Online
»Für das, was Grünberg beschreibt, kann es keine harmlose, keine schöne Sprache geben. Die ernüchternde Regel ›Im Krieg wie im Krieg‹ gilt auch für die erzählerische Darstellung. Geht man auf diese Gefahr ein, wird man für den Einsatz belohnt. Ein erschütternder Roman über den Verlust der Humanität.«Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Arnon Grünbergs Roman ist ein erschreckender Blick in die Abgründe der menschlichen Seele – und ein Meisterwerk. Die Sprache in ihrer kühlen Lakonie verstört ebenso, wie sie fasziniert, und nimmt den Leser als Geisel. Ein Roman, der einen nicht loslässt.«Deutschlandradio Kultur
»Ein Roman, der ohne jede Sentimentalität auskommt, sehr klar im Stil ist und Menschen zeigt, die alle auf der Suche nach Liebe jämmerlich scheitern, verfangen in ihrer Einsamkeit. Eine harte, beklemmende Story, großartig erzählt.«Freie Presse
»Was die Coen-Brüder für den Film, muss Grünberg für die Literatur sein. Arnon Grünbergs Blick gilt dem durch Liebe und Angst gefesselten Menschen, mühsam kriecht er auf eine Fata Morgana namens Freiheit zu. Das Glück wie auch die Rettung liegen stets nur wenige Zentimeter weit entfernt. In diesen Zentimetern lauern trockene Erkenntnis und schwarzer Humor.«Julia Franck