Arjouni, Jakob
Coelho, Paulo
Comte-Sponville, André
Davies, Adam
De Carlo, Andrea
Dobelli, Rolf
Erinnerungen an Marion Dönhoff
Dönhoff, Friedrich
Durlacher, Jessica
Faulkner, William
Faulkner, William
Faulkner, William
Faulkner, William
und andere Meistererzählungen
Fitzgerald, F. Scott
Fitzgerald, F. Scott
Fitzgerald, F. Scott
Fitzgerald, F. Scott
Fitzgerald, F. Scott
Zehn prima Geschichten vom kleinen Nick und seinen Freunden
Goscinny, René & Sempé, Jean-Jacques
Grünberg, Arnon
Grünberg, Arnon
Erzählung aus unserer Mitte
Hackl, Erich
Highsmith, Patricia
Irving, John
Commissario Brunettis fünfter Fall
Leon, Donna
Commissario Brunettis dreizehnter Fall
Leon, Donna
Commissario Brunettis vierzehnter Fall
Leon, Donna
Commissario Brunettis elfter Fall
Leon, Donna
Commissario Brunettis zweiter Fall
Leon, Donna
Commissario Brunettis neunter Fall
Leon, Donna
Commissario Brunettis zehnter Fall
Leon, Donna
Der achte Fall
Leon, Donna
Commissario Brunettis sechzehnter Fall
Leon, Donna
Commissario Brunettis siebzehnter Fall
Leon, Donna
Commissario Brunettis siebter Fall
Leon, Donna
Commissario Brunettis sechster Fall
Leon, Donna
Commissario Brunettis achtzehnter Fall
Leon, Donna
Commissario Brunettis vierter Fall
Leon, Donna
Commissario Brunettis dritter Fall
Leon, Donna
Commissario Brunettis erster Fall
Leon, Donna
Commissario Brunettis zwölfter Fall
Leon, Donna
Commissario Brunettis fünfzehnter Fall
Leon, Donna
und andere Erzählungen
Maupassant, Guy de
McEwan, Ian
Schauspiel in einem Akt
Mrozek, Slawomir
Schauspiel in einem Akt
Mrozek, Slawomir
Schauspiel in drei Akten
Mrozek, Slawomir
Nothomb, Amélie
Schlink, Bernhard
Schneider, Hansjörg
Ausgewählte Romane
Simenon, Georges
Ausgewählte Romane
Simenon, Georges
Ausgewählte Romane
Simenon, Georges
Ausgewählte Romane
Simenon, Georges
Ausgewählte Romane
Simenon, Georges
Ausgewählte Romane
Simenon, Georges
Ausgewählte Romane
Simenon, Georges
Ausgewählte Romane
Simenon, Georges
Suter, Martin
Tokarjewa, Viktorija
Roman über Leonardo da Vinci
Vermeulen, John
Der dritte Fall für Bruno, Chef de police
Walker, Martin
»Ich bin gerne Schweizer«, sagte Dürrenmatt. Damit meinte er nicht die Nation, die sich in Mythen feiert, sondern das Nebeneinander und problematische Miteinander der vier verschiedenen Kulturen. Als Kleinstaat war die Schweiz für den pragmatischen Schweizer eine politische Chance: ein Staatenbund ›en miniature‹ und als solcher durchaus eine Art Modell für Europa. Als Vaterland war sie ihm oft ein Ärgernis.
»Ich bin gerne Schweizer«, sagte Dürrenmatt wiederholt. Damit meinte er nicht die Nation, die sich in Mythen feiert, sondern das Nebeneinander und problematische Miteinander der vier verschiedenen Kulturen. Als Kleinstaat, der aus der Niederlage gegen Napoleon hervorging, war die Schweiz für den pragmatischen Schweizer eine politische Chance: ein Staatenbund ›en miniature‹ und als solcher durchaus eine Art Modell für Europa. Als Vaterland war sie ihm oft ein Ärgernis. Belustigt hat ihn die Diskrepanz zwischen der kleinstaatlichen Realität und ihrer ins Heldische entrückten Geschichte. Bedrückt aber hat schon den ganz jungen Dürrenmatt, was heute alle Welt und viele Schweizer an der Schweiz irritiert: die Art, wie sie ihre Vergangenheit – ihre Verschonung und Isolation im Zweiten Weltkrieg – unter Legenden verbarg. Die Enge der Schweiz war ihm nie ein Problem. »Da liegst du nun, ein Land, lächerlich, mit / zwei drei Schritten zu durchmessen, / mitten in diesem unglückseligen Kontinent.« Doch gilt für Dürrenmatts Verhältnis zur Schweiz, was er einmal in bezug auf einen erfundenen liechtensteinschen Schriftsteller formulierte, »der mit ungeheurem Vergnügen Liechtensteiner ist und nur Liechtensteiner, für den Liechtenstein viel mehr ist, unermesslich viel größer als die 69 Quadratkilometer, die es tatsächlich misst. Für diesen Liechtensteiner wird Liechtenstein zum Modell der Welt werden, er wird es verdichten, indem er es erweitert, aus Vaduz ein Babylon und aus seinem Fürsten mindestens einen Nebukadnezar schafft.«
»Der Dialog mit Friedrich Dürrenmatt ist nicht zu Ende – er beginnt erst, und wir werden Mühe haben, in Friedrich Dürrenmatts mächtigem Schatten, ihn zu bestehen.«Walter Jens
»Wie differenziert Dürrenmatts Verhältnis zu ›seiner‹ Schweiz war, auf die er sich bezog, zu der er sich bekannte und der er doch nicht blindverliebt die Ehre gab, läßt sich in dem Lesebuch ›Meine Schweiz‹ nachlesen. Beides gewinnt bei der Lektüre: das Schweiz-Bild wie das hoffentlich noch lange nicht fixierte Dürrenmatt-Porträt.«Neue Luzerner Zeitung