Logo Diogenes Verlag
Icon neues Buch   |  No Future?  |  Taschenbuch, 112 Seiten | € (D) 6.90 / sFr 11.90* / € (A) 7.10

detebe 24065 Broschur, 112 Seiten
Erschienen in Dez. 2010

ISBN 978-3-257-24065-8
(D) 6.90 / (A) 7.10
sFr 11.90*
* unverb. Preisempfehlung

Merken Platzhalter Okay-Icon Drucken

No Future?

Denkanstöße von Camus, Dürrenmatt, Einstein, Faulkner, Fellini, C.G. Jung, Loetscher, Orwell, Popper, Simenon, Tolstoi, H.G. Wells, Widmer und anderen

Wie soll, wie wird unsere Zukunft aussehen? Prophezeiungen, Appelle, Fragen, Satirisches und Versöhnliches

Mehr zum Inhalt

Vor bald 70 Jahren hat mit der Atombombe ein neues Zeitalter begonnen. Seither »hängt die Bombe über uns« (Günther Anders) und damit die Möglichkeit der Selbstauslöschung der Menschheit. In diesem Buch antworten 32 Schriftsteller auf die Frage, ob und was für eine Zukunft vor uns liegt – mal mit vorsichtigem Optimismus, mal mit kämpferischem Pessimismus, mal mit dem Humor der Verzweiflung. Einige der hier versammelten Prophezeiungen sind bereits in Erfüllung gegangen, etwa George Orwells Vision künftiger Vergnügungszentren. Andere Herausforderungen stellen sich heute noch genauso drängend wie nach dem Zweiten Weltkrieg: Wie kann man Krieg und Zerstörung vermeiden – und was kann man Dummheit und Gewalt entgegensetzen?

StimmenAlle anzeigen

»Der Mensch ist mit Mächten konfrontiert, die er selber schuf, aber nicht beherrschen kann.«C.G. Jung

»Unsere Zeit ist ein tobender Ozean, und das Schiff, in dem wir sitzen, treibt steuerlos und mit gebrochenem Mastbaum dahin. Und ist es nicht absurd, mitten im Untergang noch zu diskutieren? Aber: Die besten Gespräche werden auf verlorenem Posten geführt.«Alfred Andersch

»Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir die sind, die das Beste, Höchste und Tollste erleben, zu dem die Menschheit fähig ist. Sind wir nicht Glückspilze? Just wir erleben so was! Wir, die wir trotz unserm unfassbaren Glück zuweilen denken, in einer schier unerträglich harten Welt zu leben.«Urs Widmer

»Das Wichtigste für den Menschen von heute ist, dass er sich nicht unterkriegen lässt, dass er jenseits des Tunnels zu sehen versteht, meinetwegen indem er sich mit Phantasie, Willen und Vertrauen einen Rettungspunkt erfindet. In diesem Sinne glaube ich, dass das Werk der Künstler heute unentbehrlich ist.« Federico Fellini

Lesezeichen / Weitersagenschliessen