Reminiszenzen und lobende Worte aus 60 Verlagsjahren
Hinterhältige Weihnachtsgeschichten sowie acht Gedichte
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Kayankayas fünfter Fall
Arjouni, Jakob
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Ein Kinderkochbuch
Beaupré, Christine de & Goscinny, René & Sempé, Jean-Jacques & Valentin, Béatrice
Porträts deutscher Dichter von Lessing bis Dürrenmatt
Böhmer, Otto A.
Coelho, Paulo
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Djian, Philippe
Dörrie, Doris
und andere Meistererzählungen
Faulkner, William
Fitzgerald, F. Scott
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Die hundert schönsten Märchen aus ganz Europa
Hauptmann, Tatjana
Mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann
Hauptmann, Tatjana & Kafka, Franz
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Aufsätze, Reden und Gespräche von Daniel Keel
Keel, Daniel
Leon, Donna
Commissario Brunettis zwanzigster Fall
Leon, Donna
Eine Art Biographie
Loriot
Mansfield, Katherine
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Markaris, Petros
McAfee, Annalena
McCarten, Anthony
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Noll, Ingrid
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Sempé, Jean-Jacques & Süskind, Patrick
Diogenes Kalender
Simenon, Georges
Suter, Martin
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Ungerer, Tomi
Eine Geschichte aus Irland
Ungerer, Tomi
Waechter, F.K.
Walker, Martin
Der vierte Fall für Bruno, Chef de police
Walker, Martin
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Wells, Benedict
Widmer, Urs
Das Leben des achtjährigen Yves wird in einer einzigen Sekunde brutal entzweigerissen, in ein Vorher und Nachher. Die Psychologin Eliane Hess, die ihm über den Verlust der Eltern hinwegzuhelfen versucht, ist gleichzeitig erschüttert und fasziniert von dem traumatisierten Jungen. Sein Schicksal geht ihr nahe – es leuchtet hinein in ihre eigene Vergangenheit. Nach der Begegnung mit Yves kann auch Elianes Leben und das ihrer beiden Töchter nicht mehr dasselbe sein. Ein berührender Roman über Geborgenheit und Verlust; über die Familienbande, die wir nicht lösen können, und diejenigen, die wir selbst knüpfen.
11. August 1999, totale Sonnenfinsternis. Eine fünfköpfige Familie fährt wie Tausende andere ins Elsass, wo das Naturschauspiel besonders gut zu sehen ist. Doch nur Yves, der jüngste Sohn, kehrt lebend von diesem Ausflug zurück. In der Nacht wird Eliane Hess, Psychologin und alleinerziehende Mutter, ins Krankenhaus gerufen: Der achtjährige Yves, wie durch ein Wunder unverletzt, steht unter Schock. In nervöser Hast erzählt er und erzählt – nur vom Wesentlichen nicht. Was hat er vom Unfall mitbekommen? Ist sein Vater mit Absicht in die Tunnelwand gerast? Stück für Stück setzt sich für Eliane das Bild einer Familie zusammen, die mit offenen Augen auf die Katastrophe zusteuerte. Und immer schwieriger wird es für sie, professionelle Distanz zu wahren. Yves’ Schicksal erschüttert und fasziniert sie – ähnlich wie seit ihrer Jugend der Isenheimer Altar, von dem es heißt, dass auf seiner ersten Tafel eine Sonnenfinsternis dargestellt ist. Als zwischen den Verwandten des Jungen ein Tauziehen um Yves’ Zukunft beginnt, trifft Eliane eine unorthodoxe Entscheidung, die ihr eigenes Leben und das ihrer beiden Töchter aus der Bahn wirft.
»Die unheimliche Zwangsläufigkeit, mit der die Schicksale seiner Figuren vorgegeben scheinen, stellt Hartmann mit der unspektakulären Virtuosität des Könners dar.«Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Ein leiser, eindrücklicher Psychothriller. Raffiniert entwickelt Hartmann in präzisen Sätzen die Zerissenheit der Psychologin Eliane zwischen Profession und Gefühl.«20Minuten
»Ein großartiger, dichter Roman über Liebe und Verlust.«annabelle
»Ein Thriller mit außergewöhnlicher psychologischer Tiefenschärfe. Feinfühlig, präzise und mit der Zurückhaltung eines psychologischen Gutachtens sondiert der Roman ein düster verschattetes Umfeld.«St. Galler Tagblatt